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27.09.2019, 09:21 Uhr
Ministerin empfängt Waldbauern aus dem Kreis Warendorf
Kreis Warendorf. Die Vorstände der beiden Forstbetriebsgemeinschaften im Kreis Warendorf haben in einem Fachgespräch mit NRW Umwelt – und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen – Esser ( CDU ) ihre existentiellen Sorgen in Bezug auf ihre Waldreviere erläutert. Die beiden Betriebsgemeinschaften sind Zusammenschlüsse kleiner Waldbesitzer und  bewirtschaften über 8000 Hektar Wald im Kreis Warendorf.
 
Das konstruktive Gespräch hatten die beiden CDU Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum und Daniel Hagemeier vermittelt. In einem Ortstermin im  August konnten sich die beiden Abgeordneten von dem Ausmaß der Katastrophe der bereits eingetretenen Schäden überzeugen.
von lks. : Daniel Hagemeier MdL, Robert Overesch, Ministerin Ursula Heinen Esser, Karl - Alfred Doerholt, Ursula Feldman, Dr. Ludwig Kellner und Henning Rehbaum MdL
Die Vertreter der Forstbetriebsgemeinschaften schilderten der Ministerin sehr eindrücklich die verheerende Situation in den Revieren. Der Borkenkäfer hat umfangreiche Nadelholzbestände bereits völlig vernichtet. Stark betroffen durch die Trockenheit sind auch über 140 Jahre alte Mischwaldflächen. „ Unsere Wälder werden nicht nur wirtschaftlich genutzt. Sie dienen auch dem Klima und der Naherholung der Bevölkerung. Daher wünschen wir uns eine gesamtgesellschaftliche Unterstützung für den Wald. Nur zusammen finden wir eine nachhaltige Lösung“, lautete der Apell der Waldbauern an die Ministerin.
 
Ursula Heinen – Esser zeigte großes Verständnis für die Anliegen der Waldeigentümer. Sie verwies auf Förderzusagen des Ministerpräsidenten Armin Laschet und erläuterte den Erfolg des aktuellen Hilfsprogramms, das in Zusammenarbeit mit den Praktikern weiter verbessert und entbürokratisiert werde, damit die Hilfe Schnell und unkompliziert ankomme. Den Wunsch nach besseren Förderverfahren zur Räumung und Aufforstung speziell für Eigentümer kleiner Wälder werde sie mit den Experten im Ministerium prüfen. „ Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, den Wald fit für die Zukunft zu machen,“ stimmte die Ministerin den Waldbauern aus dem Kreis Warendorf zu.