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17.12.2018, 10:41 Uhr
Gute Nachrichten: Freie Fahrt mit Bus und Bahn für „Friedenslicht aus Bethlehem" der Pfadfinder in NRW!
Die Aktion "Friedenslicht aus Bethlehem" besteht in diesem Jahr seit 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen. An der größten Friedensaktion des Landes beteiligen sich in jedem Jahr am 3. Advent rund 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder und bringen die in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündete Flamme zu "allen Menschen guten Willens" in NRW.  An der Aktion Friedenslicht aus Bethlehem in Nordrhein-Westfalen wirkt der Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände entscheidend mit, um das Friedenslicht am 3. Advent nach NRW zu tragen. Unterstützung erhält der Zusammenschluss von über 40.000 Kindern, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen von Kirchen und Politik, so zum Beispiel von der Staatskanzlei, dem Jugendministerium und dem Landtag Nordrhein-Westfalen.
In diesem Jahr haben die Vertreterinnen und Vertreter der Pfadfinderverbände dafür sogar den Westfälischen Friedenspreis erhalten. Doch gerade in diesem Jubiläumsjahr stand die Aktion lange Zeit auf der Kippe: Die Pfadfinder hatten von den nordrhein-westfälischen Verkehrsbetrieben Absagen für die benötigte freie Fahrt mit den Verkehrsmitteln in NRW erhalten. Grund war die defizitäre Situation des ÖPNV. Damit die über 600 Pfadfinderinnen- und Pfadfindergruppen das Friedenslicht aus Bethlehem in Nordrhein-Westfalen am 16.12.2018 verteilen können, schließlich soll die kleine Flamme von den zentralen Ausgabestellen in Aachen, Dortmund, Essen, Köln und Münster in ganz NRW weitergereicht und verteilt werden. Aus diesem Grund ist eine „freie Fahrt“ bei der Aktion  Friedenslicht am 3. Adventssonntag, den 16. Dezember 2018, notwendig. Nach der Absage der Verkehrsverbünde zur Übernahme der freien Fahrt stellte Henning Rehbaum dann für den Pfadfinder den Kontakt zum Ministerpräsidenten Armin Laschet her. Bereits seit dem Katholikentag in Münster standen Diözesanvorsitzender Nikolas Kamenz und Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum hierzu im regen Kontakt, um die Aktion doch noch zu retten. Nach der Zusage durch den Ministerpräsidenten profitiert der Ring deutscher Pfadfinder aus dem Topf des Ministerpräsidenten zur Würdigung des ehrenamtlichen Engagements, sodass die Aktion „Friedenslicht“ zu seinem 20-jährigen Jubiläum stattfinden kann. „Die Überbringung des Friedenslichts ist eine einzigartige ehrenamtliche Aktion, für die wir den Pfadfindern sehr dankbar sind. Ich freue mich, dass der Ministerpräsident mit seiner Unterstützung dafür sorgt, dass Pfadfinder mit dem Friedenslicht kostenlos mit Bus und Bahn reisen können“, freut sich Henning Rehbaum.