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10.12.2018, 13:29 Uhr
FWG und CDU besichtigen Bahnhofsbaustelle in Neubeckum
Der FWG-Fraktionsvorsitzende Gregor Stöppel, der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum und Vertreter der Beckumer CDU haben sich im Rahmen eines Ortstermins persönlich einen Eindruck von den Bauarbeiten am Neubeckumer Bahnhof gemacht. Als Vertreter der Deutschen Bahn war eigens der verantwortliche Stationsmanager Martin Nowosad gekommen. Henning Rehbaum begrüßte die Runde: „Neubeckum hat Glück und gehört zu den wenigen Orten Münsterland, die einen RRX-Bahnhof bekommen.“ Damit die Station die hohen Standards für die modernen, schnellen, größeren und spurtstarken RRX-Züge erfüllt, investierten Bund, Land und DB 7,6 Millionen Euro in Neubeckum, so der Abgeordnete.

v.l.: Henning Rehbaum MdL, Gregor Stöppel (FWG), Martin Nowosad (DB), Burkhard Dierkes (CDU), stv. Bürgermeisterin Resi Gerwing, Markus Höner (CDU), Peter Goriss (CDU), Rudi Goriss (CDU)
Die Kommunalpolitiker nutzten den Ortstermin, um von Martin Nowosad von der DB Antworten auf drängende Fragen zur Baustelle zu bekommen. Auf die Frage, wann endlich die Aufzüge fertiggestellt würden, erläuterte Nowosad, dass der bekanntgeworden Diebstahl wichtiger Bauteile die Baustelle in Neubeckum erheblich zurückgeworfen habe. Als Termin für die Fertigstellung der Aufzüge nannte Nowosad „das erste Quartal 2019“. Auf die Frage von Gregor Stöppel zur Ergänzung einer Bahnhofstoilette durch DB Station und Service erläuterte Nowosad die Förderrichtlinien und Standards für Bahnhöfe wie Neubeckum, die definitiv keine Errichtung einer Toilette vorsähen. Eine Ausnahme für Neubeckum führe dann zu zahlreichen Nachforderungen aus anderen Orten mit vergleichbaren Bahnstationen, die nicht erfüllbar seien.
Bei der Begehung der bereits fertig renovierten Bahnsteige veranlasste Nowosad die Behebung einiger Vandalismusschäden und Schönheitsreparaturen. Vor dem Eingangsbereich der Unterführung kam der Wunsch nach einer Überdachung für den Fahrkartenautomaten auf. Henning Rehbaum regte an, bereits vor der derzeit schleppenden Entwicklung des Bahnhofsgebäudes Förderprogramme des Schienenzweckverbands für die Errichtung eines kombinierten Abdach für den Fahrkartenautomaten mit Abstellmöglichkeit für die vielen Fahrräder im Bahnhofsumfeld zu prüfen. Um die Aufenthaltsqualität zu verbessern, kam die Idee auf, die Unterführung mit lokalen Motiven zu gestalten. Das wolle man bei nächster Gelegenheit  im zuständigen Ausschuss besprechen.
Unabhängig davon, so CDU-Fraktionschef Markus Höner, müsse der Druck auf den Käufer und zukünftigen Entwickler des Bahnhofsgebäudes erhöht werden. „Wir ärgern uns, dass der Investor nicht tätig wird.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin Resi Gerwing (CDU) fasst zusammen: „Es gibt noch viel zu tun rund um den Bahnhof. Und doch können wir uns freuen: Moderne Bahnsteige, Aufzüge und die neue Unterführung sind ein großes Plus für Neubeckum!“