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27.11.2018, 09:59 Uhr
CDU bei der Feuerwehr
Zu einem länger geplanten Arbeitsgespräch trafen sich am vergangenen Freitag Mitglieder der CDU-Ratsfraktion und der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum mit der Freiwilligen Feuerwehr Sendenhorst, die mit allen drei Löschzügen aus Albersloh und Sendenhorst vertreten war, im Feuerwehrgerätehaus an der Fröbelstrasse.
Zunächst ging es um die Nachwuchsgewinnung zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Feuerwehr. Diese Frage ist auch Thema beim gemeinsamen Projekt „FeuerwEhrensache“ von Landesinnenministerium und Landesfeuerwehrband NRW, wie Rehbaum erläuterte. Landesweit seien über 120.000 freiwillige Feuerwehrleute im Einsatz, und dieser ehrenamtliche Einsatz sei unverzichtbar: „Sie geben Ihre Freizeit für unsere Sicherheit - dafür möchte ich mich herzlich bedanken!“
Damit die Mitarbeit in der freiwillige Feuerwehr für Arbeitnehmer und Selbständige attraktiv bleibe, müsse zum einen der Gesetzgeber immer wieder überprüfen, wie man den rechtlichen Rahmen verbessert und die Feuerwehrleute von Bagatelleinsätzen, wie z.B. der Ölspurbeseitigung entlastet. Zum anderen sei es wichtig, dass die Arbeitgeber den Feuerwehrleuten in ihrer Belegschaft weitestgehend die Möglichkeit zum Ausrücken geben, natürlich unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange.
Den CDU-Fraktionsmitgliedern um den Vorsitzenden Peter Abke und den Feuerwehrleuten war außerdem wichtig, über den Entwurf des Brandschutzbedarfsplans zu sprechen. Stadtbrandmeister Heinz Linnenmann für Sendenhorst und Löschzugführer Frank Rüdiger für Albersloh formulierten die Verbesserungsvorschläge. Im Mittelpunkt standen hier Erweiterungen der bestehenden Feuerwehrgerätehäuser in Sendenhorst und Albersloh, um zeitgemäße Arbeitsschutzstandards für die Kameradinnen und Kameraden zu erreichen. Einen Neubau am Ortsrand halten die Feuerwehrleute für beide Ortsteile für nachteilig im Hinblick auf die Erreichung der zeitlichen Schutzziele.
Weiterhin baten die Feuerwehrleute um die Aufstockung des Kameradschaftsgeldes sowie des Zuschusses für die Jahreshauptversammlung. Neben der Frage nach einer Anpassung der Vergütung für die Führungskräfte der Feuerwehr kam auch der Wunsch nach einem hauptamtlichen Gerätewart auf. Linnemann und Rüdiger warben für eine solche Position: „Die Instandhaltung des immer größeren Geräte- und Maschinenparks ist ehrenamtlich nicht mehr zu leisten.“ Die CDU-Politiker waren dankbar für die wichtigen Hinweise der täglichen Praxis und zeigten sich offen für die Wünsche der Feuerwehrvertreter. Peter Abke: „Wir bedanken uns für Ihre Arbeit wollen die Aktiven in der Feuerwehr nach Kräften unterstützen. Wir werden die Anliegen daher intensiv beraten und dann entsprechende Anträge zu den aktuellen Haushaltsplanberatungen stellen.“