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09.10.2018, 08:26 Uhr
Rehbaum: Land baut Förderprogramm für emissionsarme Mobilität weiter aus
Düsseldorf. Seit Anfang des Monats wird die Förderung der Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen um drei weitere Förderbereiche ergänzt. Das Land unterstützt nun auch den Kauf von Elektrolastenräder, professionelle Beratungen zur Umsetzung von Emissionsarmen Mobilitätslösungen in Unternehmen sowie das Leasing von E-Fahrzeugen in Kommunen.
Dazu der heimische CDU-Landtagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Henning Rehbaum „Die NRW-Koalition unterstützt mit der Ausweitung des Programms den Umstieg auf klimaschonende elektrische Antriebe und setzt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Schadstoffemissionen“.
Konkret erhalten Privatpersonen sowie Unternehmen beim Kauf eines Elektrolastenrads bis zu 30 Prozent des Kaufpreises erlassen, für Kommunen sind sogar 60 Prozent der Anschaffungskosten förderfähig. Außerdem wird die Installation von Ladeinfrastruktur (sogenannte Wallboxen) kräftig gefördert. Für Interessierte hat die Landesregierung alle Informationen zu den Förderprogrammen unter www.elektromobilitaet.nrw.de zusammengefasst.
 

Hintergrund:
Privatpersonen:
- Förderung von Ladeinfrastruktur (z.B. Wallbox). Hier übernimmt das Land
  NRW bis zu 50 Prozent der Kosten bis 1.000 Euro.
- Förderung von Elektro-Lastenrädern in Kommunen mit Stickoxid-  
  Grenzwertüberschreitungen mit bis zu 30 Prozent (max. 1.000 Euro) der
  Kosten
 
Kommunen:

 
- Umsetzungsberatung Elektromobilität: Gefördert werden maximal 80
  Prozent der Beratungskosten (maximal 24.000 Euro)
- Anschaffung von Batterieelektrofahrzeugen: Förderung bis zu 40 Prozent
  der Anschaffungskosten (maximal 30.000 Euro)
- Anschaffung von Brennstoffzellenfahrzeugen: Förderung bis zu 60 Prozent
  der Anschaffungskosten (maximal 60.000 Euro)
- Anschaffung von Elektro-Lastenrädern: bis zu 60 Prozent der
  Anschaffungskosten (maximal 4.200 Euro)
- Förderung von nicht-öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: für eine
  Wallbox bis zu 80 Prozent der Ausgaben (maximal 1.600 Euro); für eine   
  Ladesäule bis zu 80 Prozent (maximal 4.800 Euro pro Ladepunkt)
- Leasing von Elektrofahrzeugen: Förderhöhe orientiert sich am Neupreis,
  der als Anzahlung zu Beginn des Leasings geleistet werden muss
 
Unternehmen:
- Umsetzungsberatung Elektromobilität: Gefördert werden maximal 50
  Prozent der Kosten (maximal 15.000 Euro).
- Anschaffung von Elektrolastenrädern: bis zu 30 Prozent der
  Anschaffungskosten (maximal 2.100 Euro)
- Förderung von nicht-öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: bis zu 50
  Prozent der Ausgaben für eine Wallbox (maximal 1.000 Euro); für eine
  Ladesäule (maximal 3.000 Euro pro Ladepunkt).
- Förderung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur: Ladesäulen für
   Handwerker und Unternehmen. Bis zu 50 Prozent der Ausgaben (maximal
   5.000 Euro je Ladepunkt).