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07.09.2018, 09:04 Uhr
„Mobilität im Münsterland“
Mehr Mobilität und die Vernetzung der Verkehrsmittel in einer wirtschaftsstarken Region – das ist das gemeinsame Anliegen der CDU-Landtagsabgeordneten und Landräte im Münsterland. Bei einer gemeinsamen Konferenz in Münster wurde über dieses Ziel gesprochen.
Eingeladen hierzu hatten die Sprecher der Münsterländer Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum (Albersloh). Als Verbandsvorsteher der ZVM berichtete Landrat Klaus Effing über den Stand des Projektes „Mobilität im Münsterland“, dessen Konzeptionierung im Sommer von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst mit 330.000 Euro unterstützt wurde. Effing stellte die Eckpunkte des Programms, in dessen Mittelpunkt die Vernetzung der Verkehrsmittel und die Stärkung der Bus- und Bahnstrecken zwischen ländlichen und städtischen Gebieten des Münsterlands stehen.

Bildzeile (v.L.): Dietmar Panske (Wahlkreis Coesfeld II), Klaus Effing, Dr. Kai Zwicker, Dr. Stefan Nacke (WK Münster-Süd), Simone Wendland (WK Münster-Nord), Daniel Hagemeier (WK Warendorf-Nord), Andre Stullich (WK Steinfurt II), Henning Rehbaum, Heike Wermer (WK Borken II), Dr. Olaf Gericke, Dr. Christian Schulze-Pellengahr(Landrat Coesfeld) und Wilhelm Korth (WK Coesfeld I-Borken III)

„Dabei wollen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen und alle Verkehrsmittel einbeziehen.“, so Effing. Henning Rehbaum, Mitglied des Verkehrsausschusses und Sprecher der abgeschlossenen Enquete-Kommission zur Zukunft des Nahverkehrs, war voll des Lobes für das Projekt: „Das Münsterland mit seinem bereits gut ausgebauten Bus- und Bahnverkehr und einer starken Fahrradkultur ist die ideale Testregion für die Vernetzung von ÖPNV, Radverkehr und PKW.“
„Im Münsterland als starkem Wirtschaftsstandort und Münster als Verwaltungs- und Wissenschaftszentrum gibt es große Wechselwirkungen, die wir mit guten Verkehrsverbindungen stärken können “, wies Kai Zwicker, Landrat von Borken auf die Chancen für Münster und die Münsterlandkreise hin. Aber auch eine engere Verzahnung zu den Niederlanden biete ein besonderes Potential, gerade im Hinblick auf den Transfer von Arbeitnehmern, so Zwicker. Henning Rehbaum weist auf den Zusammenhang von Mobilität und Wohnungsmarkt hin: „Ein attraktiver ÖPNV kann ein Ventil für den Wohnungsmarkt in Münster sein und macht die Gemeinden im Umland noch attraktiver für Familien und Pendler.“
Neben Straße und Schiene solle auch das Radwegenetz im Münsterland gestärkt werden. [Man wolle sich beim Land für eine noch stärkere Förderung von Radknotenpunkten, schnellen Radwegen und einer besseren Beschilderung des Netzes einsetzten, so die einhellige Meinung der Runde.]
Abschließend freute sich der Sprecher der Münsterländer Landräte Dr. Gericke über die Ergebnisse des Arbeitsgespräches: „Wir können mit der neuen Landesregierung vieles für und im Münsterland bewegen. Die Zusammenarbeit mit unseren örtlichen CDU-Abgeordneten ist hervorragend, das ist gut für unsere Region.“