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09.05.2018, 09:23 Uhr
Landtagsabgeordnete diskutieren mit Kreiselternrat über Kita-Finanzierung
Die Meinung der Eltern zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) interessierte die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier (Oelde) und Henning Rehbaum (Albersloh). Dazu trafen sie sich mit dem Kreiselternrat und Kreistagsmitglied Astrid Birkhahn in der Kindertagesstätte im Ludgerushaus in Ennigerloh.
   
Die Reform des KiBiz soll die Finanzierung der Kindergärten auf neue Beine stellen. Dass eine umfangreiche Neuregelung Zeit braucht, bestätigte Henning Rehbaum zu Beginn. „Wir wollen hier keinen Schnellschuss, ein besseres System, das den Kindern, den Familien und dem Kita-Personal möglichst gerecht wird.“ Er versicherte, dass auch in der Übergangsphase die Kitas weiterhin auf unbürokratische Hilfe des Landes vertrauen dürfen, wie es im ersten Kita-Rettungspaket mit 500 Millionen Euro schon geschehen ist. Daniel Hagemeier ergänzte: „Der Zeitrahmen im Gesetzgebungsprozess bietet die Chance, auf die Meinungen der Betroffenen Rücksicht zu nehmen und eine wirkliche Verbesserung herbeizuführen.“
Bildunterschrift: Zum umfangreichen Gedankenaustausch trafen sich (v. l.) Britta Peitz, Daniel Hagemeier, Michael Mergenthaler, Sandra Brinkmann, Henning Rehbaum, Katharina Rathje, Astrid Brikhahn und Anne Altrock in Ennigerloh.
Der Kreiselternrat sparte auch nicht mit Kritik an der bestehenden Regelung. Katharina Rathje war sich sicher: „Alle Probleme wie z.B. weiterer Ausbau der Kita-Qualität, starre Buchungsmodelle sowie Mangel an Kindergartenplätzen, hängen mit der Finanzausstattung zusammen, zusätzlich verschlimmert durch die angespannte Personalsituation und unnötige Bürokratisierung. Dies führt zu hoher
Unzufriedenheit bei den Erzieherinnen, Erziehern und auch bei den Eltern.

Besonders diskutiert wurden auch die Auswirkungen einer Neugestaltung für Kinder, die einen inklusiven Bedarf haben. Daniel Hagemeier, der Beauftragter der CDU-Fraktion für Menschen mit Beeinträchtigungen ist, versicherte: „Wir wollen Schwerpunkteinrichtungen und verschiedene Angebote schaffen, sodass die Eltern eine Wahlmöglichkeit haben, was für ihre Kinder das Beste ist.“

„Die wahren Experten sind doch vor Ort, alltäglich mit den Problemen konfrontiert.“, betonte Astrid Birkhahn. Deshalb waren sich alle Beteiligten einig, den Austausch in den kommenden Monaten zu wiederholen und sobald es Neues an den geplanten Gesetzesänderungen beim KiBiz gibt, diese auch zu kommunizieren.