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08.05.2018, 08:51 Uhr
VDMA NRW platziert seine Erwartungen an politische Rahmenbedingungen
Aus dem VDMA NRW trafen sich der Vorstandsvorsitzende Siegfried Koepp und der Geschäftsführer Hans-Jürgen Alt mit Vertretern des Arbeitskreises für Wirtschaft, Energie und Landesplanung der CDU-Landtagsfraktion NRW am 10. April 2018 in Düsseldorf.

Das Treffen, das auf Einladung des Arbeitskreissprechers Henning Rehbaum (MdL) stattfand, thematisierte aktuelle Fragen der Landespolitik und die Erwartungen der Maschinenbaubranche an die zukünftige Ausrichtung der politischen Rahmenbedingen. Koepp nutzte die Möglichkeit, den Verband und seine Struktur vorzustellen. Darüber hinaus gab er den Mitgliedern des Arbeitskreises einen Überblick über den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau und seine konjunkturellen Aussichten für 2018.


Mitte April haben sich Vertreter des VDMA NRW zu einem Hintergrundgespräch mit dem Arbeitskreis für Wirtschaft, Energie und Landesplanung der CDU-Landtagsfraktion NRW, getroffen.
Koepp stellte die vom Cluster ProduktionNRW durchgeführte Studie „Wachstumsmotor Maschinenbau NRW“ vor und erläuterte deren Implikationen für die Branche und Politik. So zeigt die Studie beispielsweise, dass es nicht nur eine Ursache gibt. Für eine erfolgreiche Zukunft des Maschinenbaus müsse an mehreren Stellschrauben gedreht werden: Strukturell, standortbezogen und unternehmensintern.

„Auch wenn die Auftragsbücher zurzeit wieder voll sind, so muss die Zukunftsfähigkeit unserer Branche in NRW langfristig gestärkt werden, um für kommende Entwicklungen gerüstet zu sein“, mahnte Koepp. „Die in der Studie erarbeiteten Handlungsempfehlungen sind für Politik und Wirtschaft von großer Bedeutung.“

Der VDMA NRW hat mit seinem Cluster ProduktionNRW bereits wichtige Arbeit in der Branche geleistet und gemeinsam mit den Unternehmen ausgewählte Erfolgsfaktoren in den Handlungsfeldern Unternehmensführung, Innovationsverhalten, effiziente Organisation sowie Marktbearbeitung aufgearbeitet, um die Unternehmen auf eine zukunftsorientierte Umsetzung der Themen im Betrieb vorzubereiten.

Auf Seiten der Politik sind die bisher von der Landesregierung angestoßenen Entfesselungspakete erste Schritte in die richtige Richtung, die weitergeführt und ausgestaltet werden müssen“, so Koepp. Wichtig sei es, erfolgreiches unternehmerisches Handeln zu ermöglichen und Standortnachteile in NRW im Vergleich zu anderen Bundesländern abzubauen. Zukünftige Maßnahmen sollten insbesondere bei der Einführung der steuerlichen Forschungsförderung sowie der Wiedereinführung von degressiven Abschreibungen und dem weiteren Bürokratieabbau ansetzen. Weiterhin sollte der Ausbau der Infrastruktur in Bezug auf das Breitbandnetz und das mobile 5G-Netz sowie in Bezug auf die Modernisierung der Verkehrswege auf der Agenda stehen.

„Die Atmosphäre des Hintergrundgesprächs war sehr konstruktiv und für beide Seiten fruchtbar“, fasste Koepp das Treffen zusammen. Es wurde vereinbart, die begonnenen Gespräche fortzusetzen.