Landtagsabgeordneter bei Blumenbecker

Industrie trifft Politik: Wo im Alltag der Schuh drückt

29.11.2016, 08:38 Uhr | Bericht aus der Glocke vom 23.11.2016

Beckum (gl). Zu einem Gedankenaustausch hat der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum kürzlich die Firma Blumenbecker in Beckum besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Wolfgang Fink informierte er sich über die Produktpalette und die aktuelle Lage des Traditionsunternehmens.

Blumenbecker biete maßgeschneiderte technische Lösungen und Service für Industrie und Logistik weltweit an und beschäftige mehr als 1300 Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten in elf Ländern, heißt es in der Pressemitteilung.


Ein Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Fachkräftemangel. „Gerade in den technisch Berufen werben wir intensiv um Auszubildende. Da stehen wir im harten Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern in der Region“, sagte Dr. Wolfgang Fink. Auch die Überbetonung des Studiums in der NRW-Bildungspolitik mache die Suche nach motivierten Azubis nicht leichter. Eine interessante Ausbildung, Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten und die bestmögliche Einbindung der neuen Medien seien ein Muss beim Werben um die besten Köpfe. Dr. Fink betonte: „Wir brauchen gut ausgebildete Schulabgänger und Fachkräfte, wenn wir im lokalen und im internationalen Wettbewerb erfolgreich sein wollen.“

Henning Rehbaum ergänzte: „Die Stadt Beckum tut viel für den Wirtschaftsstandort. Damit mittelständische Unternehmen wie Blumenbecker wachsen und Arbeitsplätze schaffen können, müssen aber auch wir Landespolitiker zuhören, was diese Betriebe brauchen.“

Dr. Fink und Rehbaum waren sich einig, was auf Landesebene getan werden müsse: gute Schulen für die Fachkräfte von Morgen, Forschungsförderung, bessere Verkehrsverbindungen, schnelles Internet, Expansionsflächen und weniger Bürokratie. „Gute Arbeitsplätze fallen auch in NRW nicht vom Himmel. Dafür muss Politik die Voraussetzungen schaffen“, fasste der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum zusammen, der vor seiner Wahl in den Landtag selbst zehn Jahre lang Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit 200 Mitarbeitern war.