Klares „Nein“ zu Fracking

Rehbaum ruft zur Teilnahme am Genehmigungsverfahren auf

27.06.2014, 08:28 Uhr | Bericht aus der WN vom 27.06.2014

Kreis Warendorf - Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum und Bundestagsabgeordneter Reinhold Sendker (beide CDU) sind besorgt über die Debatte zum Fracking in Deutschland und den Niederlanden. „Die CDU-Landtagsfraktion lehnt Fracking mit wassergefährdenden Stoffen strikt ab. Als wassergefährdend gelten für uns auch im Erdreich gebundene Giftstoffe, die durch Fracking nach oben gelangen könnten,“ so Rehbaum.

Reinhold Sendker weist darauf hin, dass er bereits vor einem Jahr in Berlin eine Mehrheit gegen gesundheitsgefährdendes Fracking in Deutschland gewinnen konnte.


„Auf Initiative der CDU-Kreisverbände Warendorf und Steinfurt hat der CDU-Bezirksverband Münsterland Anfang 2014 einen eindeutig ablehnenden Beschluss gegen jede Form von Fracking formuliert, der beim Landesparteitag am 26. April einstimmig übernommen wurde“, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

„Weil Wasser keine Ländergrenzen kennt, sehen wir auch die Fracking-Pläne unserer niederländischen Nachbarn im Grenzgebiet zu Deutschland mit großer Sorge“, betont Rehbaum. Die CDU nehme aber wohlwollend zur Kenntnis, dass die niederländische Regierung das öffentliche Beteiligungsverfahren auf Deutschland ausgedehnt habe, um die Sorgen diesseits der Grenze zu berücksichtigen. Rehbaum: „Ich fordere jeden Bürger auf, am Beteiligungsverfahren mitzuwirken. Bis zum 9. Juli kann sich jeder auf elektronischem Wege, mündlich oder schriftlich zu den Fracking-Plänen der Niederländer äußern.“

- Im Internet über das Online-Formular auf der Website www.bureau-energieprojecten.nl

-per Post an: Bureau Energieprojecten Inspraakpunt conceptnotitie structuurvisie schaliegas, Postbus 23, 2290 AA Wateringen, Niederlande