Neuigkeiten
21.09.2017, 10:15 Uhr
Henning Rehbaum besucht ThyssenKrupp Standort in Neubeckum
Beckum. Nach der Debatte zur geplanten Fusion von ThyssenKrupp im Landtag vor genau einer Woche, wollte sich der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Henning Rehbaum MdL, vor Ort in seinem Wahlkreis bei der ThyssenKrupp Industrial Solutions mit Ihren rund 1.500 Arbeitsplätzen in Neubeckum informieren.
Dass diese Fusion nun genau an dem Tag des Treffens am Mittwoch verkündet wurde, war allerdings nicht zu erwarten.

Und so stand das Gespräch mit dem Betriebsrat ganz unter dem unmittelbaren Eindruck der Ereignisse. Rehbaum hörte sich die Sorgen der Belegschaft an, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weiß, wie genau sich die Folgen dieser Fusion auf den Standort Neubeckum/Ennigerloh und die Mitbestimmungsstrukturen im Konzern auswirken werden.


Foto: Uwe Opitz (Betriebsrat), Henning Rehbaum MdL, Bernd Basten (Betriebsratsvorsitzender)
Rehbaum betonte in dem Gespräch, dass es grundsätzlich die unternehmerische Entscheidung der beteiligten Firmen sei, über die Formen einer gemeinsamen Zusammenarbeit zu bestimmen. Allerdings sei es für die Politik wichtig, dass bei den Bemühungen um die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlsparte, die unter hohen Strompreisen, Überkapazitäten und Billigstahl aus China leidet, die berechtigten Interessen der Arbeitnehmer nicht aus den Augen verloren werden und den anstehenden Prozess eng zu begleiten. Gerade jetzt sei es wichtig, mit Transparenz gegen über den Mitarbeitern und gegenseitigem Vertrauen das Unternehmen zukunftsfähig auszurichten. "Unsere Industrie braucht hochwertigen Stahl, und es geht um zigtausend Arbeitsplätze. Unser Ziel muss sein, dass hochwertiger Stahl auch in Zukunft wettbewerbsfähig aus NRW und nicht aus China kommt," beschreibt Henning Rehbaum die große Aufgabe der Industriepolitik für NRW.