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13.06.2017, 08:39 Uhr
Hennig Rehbaum besucht Kita St. Marien
Drensteinfurt. Bei einem Ortstermin in der Kita St. Marien in Drensteinfurt traf sich der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum mit der Verbundleiterin Petra Fricke, der Einrichtungsleiterin Brigitte Wessel, den Elternvetreterinnen Jenny Rak und Fränzis Horstmann sowie dem stellvertretenden Leiter der Zentralrendantur Ahlen, Jürgen Teunissen.

Im Austausch waren sich alle Anwesenden einig, dass in den Kindergärten die Qualität der Betreuung im Vordergrund stehen und daher gute Rahmenbedingungen für Erzieherinnen und Kinder sichergestellt werden müssen.


Enorm wichtig sei insbesondere ein besserer Betreuungsschlüssel. Doch selbst bei Verbesserung der aktuell schlechten Finanzausstattung durch bisherige Landesregierung seien zusätzliche Fachkräfte nur schwer zu bekommen, so Verbundleiterin Fricke.

Dringend sei auch der Abbau überflüssiger Bürokratie für Leitungen und Erzieher. "Was wir brauchen ist mehr Zeit für die Kinder," bringt es Henning Rehbaum auf den Punkt.
Ein weiteres Problem gerade in älteren Kindergärten stellen die in die Jahre gekommene Gebäude dar. Der zunehmendem Bedarf an U3-Plätzen, Schlafplätzen für die Übermittagsbetreuung und gerade im Marienkindergarten die Sanierungen der Sanitäreinlagen seien drängende Aufgaben.

Jürgen Teunissen erläuterte die zahlreichen Baumaßnahmen, die in den letzten Jahren bereits erfolgt seien, bei den 42 Jahre alten Waschräumen im Marienkindergarten waren sich die Beteiligten nach einer Ortsbegehung einig, bestehe dringender Handlungsbedarf.

Die Kosten allerdings könne weder die Einrichtung selbst noch die Kirche als Träger allein schultern.

Der Landtagsabgeordnete wies daraufhin, dass die Koalitionsverhandlungen in Düsseldorf noch im Gange seien und auch die einzelnen Ressorts noch nicht neu besetzt seien. Er sichert aber zu, die grundlegende, im ganzen Land bestehende Problematik aufzunehmen, damit diese dann im anstehenden Kita-Gesetzgebungsprozess Berücksichtigung findet. Alle Beteiligten begrüßten den offenen und freundschaftlichen Gedankenaustausch und sicherten zu, in Kontakt zu bleiben.