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11.05.2017, 15:15 Uhr
Rehbaum informiert sich im Revier über Jagd und aktiven Naturschutz
Über die Jäger wird viel gesprochen, mit den Jägern zu wenig. Grund genug für den heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum, sich wieder einmal persönlich ein Bild von der Jagd von heute zu machen.

Rehbaum begleitete jetzt den Jäger Jens Degen mit seiner Grossen Münsterländerhündin Aivy bei seinem Gang ins Revier in den malerischen Lippewiesen zwischen Dolberg und Heessen. Dabei ging es nicht nur um die Bockjagd, die am 1. Mai beginnt. Ein Herzensanliegen von Jäger Jens Degen, der seine staatliche Jägerprüfung als "Spätberufener" erst vor 5 Jahren ablegte, sei die Hege und Pflege des Wildes in seinem Revier. "Ob jagdbares Wild wie Reh und Feldhase oder streng geschützte Arten: ich kümmere mich um alle Tiere im Revier."


Die Lippewiesen, schildert Degen begeistert, seien Heimat für viele seltene Tierarten wie Graugans, Weißstorch, Kibitz, Ringelnatter oder Biber. Damit diese Raritäten der Tierwelt dauerhaft heimisch werden können, sei eine intensive Bejagung der reichlich vorkommenden Waschbären, Füchse und Rabenvögeln unerlässlich. Dadurch könne man Gelege und Jungtiere der seltenen Tierarten vor übermäßig großer Gefährdung schützen. Weiterhin sei es Degen wichtig, vorhandene Biotope zu pflegen und die Ärmel hochzukrempeln, um weitere Rückzugsräume wie Hecken oder nahrungsreiche Wildäcker für Wildtiere und Vögel zu schaffen.

Henning Rehbaum, dem der regelmäßige Austausch mit den Jägern wichtig ist, zeigt sich beeindruckt vom Einsatz der Jäger zwischen Dolberg und Heessen und in der gesamten Region:

"Unsere Jäger leisten einen wertvollen Beitrag für Naturschutz und Artenvielfalt. Und das vollkommen gratis für den Steuerzahler. Für Ihre wertvolle Arbeit verdienen Jäger Respekt und Anerkennung von der Gesellschaft und vor allem muss die Politik für gute und praktikable Gesetze sorgen, die der Fachlichkeit standhalten!"