Neuigkeiten
28.02.2014, 17:21 Uhr
Schützenverein Wadersloh-Geist zu Besuch im Düsseldorfer Landtag
Wadersloh/Düsseldorf. Sitzungs- und Plenarwochen im Düsseldorfer Landtag bedeuten viele Stunden Arbeit, zahlreiche Gespräche und vor allem sind die Abgeordneten nicht zu Hause.Das tut es gut, wenn sich heimischer Besuch ansagt und Besucherinnen und Besucher aus der Heimat nach Düsseldorf kommen. Daher freute sich Henning Rehbaum, bei der vergangenen Sitzungswoche Mitglieder des  Schützenvereins Wadersloh-Geist im Landtag begrüßen zu können. Zahlreiche Aspekte der Landespolitik wurden in der rund einstündigen Diskussion erörtert.

So berichtete Henning Rehbaum von den 60 Verbesserungsvorschlägen der CDU-Landtagsfraktion zum Haushalt 2014. Diese seien jedoch alle von SPD und Grünen abgelehnt worden. Damit sei eine wichtige Chance vertan worden, mit der Konsolidierung des Landeshaushaltes zu beginnen. Stattdessen treibe Rot/Grün die Verschuldung voran. Dies sei jedoch angesichts einer täglichen Zinslast von rund 10 Mio. Euro unverantwortlich.

 Diese Politik der Verschuldung habe zur Folge, dass der Politik schon heute der finanzielle Handlungsspielraum fehle, um wichtige Maßnahmen zu verwirklichen. So komme man weder bei der Erhaltung noch dem Neubau der in die Jahre gekommenen Verkehrsinfrastruktur nach. Bestehende Straßen und Brücken bröselten, so zum Beispiel die L586 in Wadersloh. Dringend benötigte Umgehungsstraßen würden auf den Sankt-Nimmerleinstag verschleppt, auch für schnelles Internet auf dem Land werde zu wenig von der Regierung Kraft getan.

 Sorge macht sowohl dem Abgeordneten als auch den Besuchern der Umstand, dass durch die allgemeine finanziell schlechte Lage auch Regionen heruntergezogen werden könnten, denen es bislang eher gut gehe. So könnten die Erfolge des Münsterlandes durch eine insgesamt wirtschaftsfeindliche Politik aus Düsseldorf wieder aufgezehrt werden.

 Henning Rehbaum berichtete außerdem von seiner Berufung in die AG Ländliche Räume der CDU-Landtagsfraktion. Dort möchte er an der Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte für den ländlichen Raum mitarbeiten. Neben der schwerpunktmäßigen Befassung mit Verkehrsfragen liegt ihm insbesondere am Herzen, den ländlichen Raum für Familien attraktiv zu halten.

 Gerade in Zeiten des demografischen Wandels sei es für die Unternehmen von herausragender Bedeutung gut qualifiziertes Personal in der Region zu 
Insofern sei eine gute Familienpolitik der Schlüssel für eine gute Entwicklung des ländlichen Raums.